Herzlich Willkommen auf der Internet-Seite der KirchenVolksBewegung Wir-sind-Kirche in der Diözese Regensburg. Mit diesen Seiten wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass den vielen Menschen, denen die Anliegen des Kirchenvolksbegehrens, das im Jahr 1995 von mehr als 1,5 Millionen Deutschen unterschrieben wurden, und die heute noch genau so aktuell sind wie damals, Informationen und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden können.
Wir sind für Anregungen aller Art dankbar. Sie können uns eine Email dazu schreiben.
Als unterstützende Struktur für die vielen Zehntausenden von Menschzendnen aus der Diözese Regensburg, die das Kirchenvolksbegehren als "Kirchenliebhaberinnen und Kirchenliebhaber" (P. Zulehner) unterstützen, hat sich in der Diözese ein Förderverein 'Initative Regensburg Wir-sind-Kirche e.V.' gegründet, der die Aktionen von Wir-sind-Kirche finanziell unterstützt. Vorsitzender ist Paul Winkler aus Aufhausen (Kontakt mit Email: Paul.Winkler@t-online.de oder Telefon: 09454-1299.
Seit März 2001 ist Sigrid Grabmeier aus Deggendorf in bundesweiter Verantwortung in dem aus sechs gleichberechtigten Mitgliedern bestehenden Bundesteam tätig. Gerne nimmt sie Ihre Anregungen und Ideen entgegen: Telefon: 0991-2979-585. Email: sigrid@grabmeier.net
Wir sind derzeit dabei für die Seiten von Wir sind Kirche Regensburg auch den bundesweiten Internetauftritt zu nutzen. Bitte klicken Sie daher auch hier.
Freitag,
31.08.2008: Aktuelle
Verlautbarung
zur Verhaftung des Pfarrers von Riekofen
Montag,
30.07.2007: Wir sind Kirche Regensburg fordert Bistumsleitung auf
Stellung zu beziehen, warum sie zum wiederholten Mal die Leitlinien
der Deutschen Bischofskonferenz zu sexuellem Missbrauch in der
eigenen Diözese nicht befolgt.
Die wortreiche
Erklärungen der Diözese Regensburg
(www.bistum-regensburg.de)
zum bekannt gewordenen Missbrauchsfall eines Kaplans an zwei
Jugendlichen im Jahr 1999 lassen eine entscheidende Frage
unbeantwortet: Warum werden die im Herbst 2002 von der
Vollversammlung der deutschen Bischofskonferenz verabschiedeten
Leitlinien „Zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjährigers
durch Geistliche im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ in
der Diözese Regensburg im Herbst 2004 von Bischof Gerhard
Ludwig Müller und seiner Diözesanleitung nicht befolgt?
Darin heißt es u.a. in Punkt 12: „Nach Verbüßung
seiner Strafe werden dem Täter keine Aufgaben mehr übertragen,
die ihn in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen bringen.“
Wir-sind-Kirche Regensburg fordert die Bistumsleitung auf, diese
Frage nun endlich zu beantworten. Schon bei den vorausgegangen
Missbrauchsfällen in Nittenau/Georgenberg und in Falkenberg bei
Eggenfelden in der Diözese war von der Bistumsleitung gegen
andere Punkte dieser Leitlinien verstoßen worden. In diesen
Fällen insbesondere hinsichtlich Opferschutz und
Opferunterstützung (Punkt 8.) sowie unter anderem gegen Punkt
10. (Unterstützung der Menschen im Umfeld).
Die
Deutsche Bischofskonferenz hatte es in ihren Leitlinien vermieden,
Ausnahmefälle zu beschreiben. Es liegt nahe anzunehmen, dass
sie das auch in Hinblick auf die schwierige Situation der Priester
nach dem Aufdecken von Missbrauchsfällen getan hat. Anzumerken
bleibt, dass auch in der Kategorialseelsorge, egal ob im Gefängnis,
beim Militär oder im Altersheim Sexualität eine nicht zu
unterschätzende Rolle spielt und eine Begegnung mit Opfern
nicht ausgeschlossen ist. Wie soll ein Priester, der mit der eigenen
Sexualität Schwierigkeiten hat, gerade auch in diesen
Bereichen seelsorgerlich wirken können?
Für von
Missbrauch durch Priester und Ordensleute betroffene Kinder und
Jugendliche hat die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche 2002 das
"Zypresse-Not-Telefon" eingerichtet. Bei dieser kirchlich
unabhängigen Anlaufstelle können Kinder und jugendliche
Opfer über ihre Verletzungen und Ängste sprechen und ihr
Herz ausschütten. Im Telefongespräch, das auf Wunsch
anonym bleibt, werden gemeinsam erste Schritte gesucht, um die
Betroffenen aus ihrer Notlage herauszubringen. Aber auch für
Täter, die ein erstes Gespräch zur Lösung Ihrer
Probleme suchen, steht das Not-Telefon bereit. Das
"Zypresse-Not-Telefon" ist seit 2002 unter der
bundesweiten Rufnummer 0180-3000862 (9 ct pro Minute) oder
zypresse@wir-sind-kirche.de zu erreichen. Für Presse-Recherchen
diese Telefonnummer bitte NICHT verwenden, sondern
02364-5588.
Sigrid Grabmeier, Mitglied Bundesteam Wir sind
Kirche, Tel. 0991-2979-585, 0170-8626290 Köckstr. 1, 94469
Deggendorf