Gerhard Ludwig Müller - Bischof der Kirche von Regensburg
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26.09.2003: Gerhard Ludwig Müller wird von der deutschen Bischofskonferenz zum Vorsitzenden des Bischöflichen Ökumenekommission gewählt. Heike Schmoll von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommentiert diese Wahl am 28.09.2003 mit dem Titel "Illusionslos". Das Ordinariat antwortet postwendend im Internet. Verantwortlich für die Stellungnahme zeichnet der Webmaster der Diözese. Wir dokumentieren diesen Beitrag, der auch auf der Bistumsseite im News-Archiv durch Eingabe des Stichworts 'Illusionslos' zu finden ist.
"Zum Kommentar "lllusionslos" in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 28.09.2003
(pdr) Unter der Überschrift "Illusionslos" greift die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in Ihrer heutigen Ausgabe die Wahl von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller zum Vorsitzenden der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz auf.
Der Kommentar von Heike Schmoll enthält allerdings einige wahrheitswidrige Behauptungen. Der Bischof hat in einem bestimmten Zusammenhang nicht die evangelisch-lutherische Abendmahlslehre, sondern die Interpretation der katholischen Eucharistielehre durch Martin Luther als unrichtig und irrtümlich bezeichnet. Nur weil es sich historisch um wechselseitige Missverständnisse gehandelt hat, ist überhaupt die Möglichkeit einer Verständigung in den Lehrinhalten denkbar.
Außerdem gab es keinen "kostspieligen Umbau" des Regensburger Domes, um die Kathedra in die Mitte der Kirche zu versetzen. In der Mitte des Domes steht der Altar, während der Bischofsstuhl an seinen liturgisch vorgesehenen Platz in der Apsis des Chorgestühls gestellt wurde. Kosten sind für Umbauten des Chorgestühl entstanden. Der Bischofsstuhl aus Holz war schon immer Teil des Fundus des Bistums und wurde lediglich mit geringem finanziellen Aufwand umgearbeitet.
Der Kommentar von Frau Schmoll, die im Gegensatz zum Regensburger Bischof die Augsburger Erklärung über die Einigung in der Rechtfertigungslehre bekämpft hat, versucht mit dem polemischen Wort von der"Kriegserklärung" eine Abkühlung der katholisch-lutherischen ökumene herbeizureden. Die Ökumene baut in der Tat auf einem besseren Fundament als auf Illusionen auf."
24.12.2002: Unser Mitarbeiter Wolfgang A. Mostard hat eine Perle aus dem theologischen Werk von Bischof Gerhard Ludwig gefunden und macht sich dazu seine Gedanken: "Nur wer sich glaubend dem gegenwärtigen Selbstverständnis der Kirche anschließt, vermag durch das in seinen geschichtlichen Manifestationen sich zu sich selbst vermittelnde Glaubenswissen bei seinem Ursprung im Offenbarungsereignis in Jesus Christus anzukommen." (Gerhard Ludwig Müller: 'Mit der Kirche denken'. Verlag Johann Wilhelm Naumann, Würzburg 2001. Seite 85.) Gedanken von W.A. Mostard.
09.11.2002: Prof. Dr. Norbert Scholl aus Heidelberg antwortet auf den Beitrag des künftigen Bischofs Gerhard Ludwig in der Tagespost vom März 2002: "Ein neuer Dyba".
29.10.2002: Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller in einer weltweit vom Vatikan über Internet ausgestrahlten Telefkonzerenz "Die Frau und das Weihesakrament." Dann "Teleconference" und "Kirche und Frau" anklicken.
In der Ausgabe 04/2002 von Publik-Forum gab es ein Streitgespräch zwischen Prof. Dr. Norbert Scholl (nein) und Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller (ja) zum Thema "Scheitern die katholischen Reformer". Nachzulesen in dieser Online-Dokumentation (Auf der Seite unten "Dossier herunterladen" (PDF-Datei).
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